Viele Interessierte klicken sich bis zu Ihrem Angebot – und springen dann ab oder melden sich mit einem „Was kostet das ungefähr?“. Das ist kein Zeichen für Desinteresse. Es ist fast immer ein Zeichen für offene Fragen. Die Lösung ist nicht „mehr Text“, sondern eine Angebotsseite, die wie ein gutes Vorgespräch funktioniert: Sie sortiert, erklärt, beruhigt und macht den nächsten Schritt leicht. Genau darum geht’s hier: Sie bekommen eine klare Struktur, Formulierungs-Ideen und einen kleinen Qualitätscheck, damit Ihre Angebotsseite in Frankfurt und im Rhein‑Main‑Gebiet nicht nur informiert, sondern Anfragen vorbereitet.
Inhalt
- Warum Angebotsseiten oft nett sind – aber nicht überzeugen
- Die Job-to-be-done-Frage: Wofür wird Ihr Angebot wirklich „eingekauft“?
- Die Struktur, die sich bewährt (und nicht nach Baukasten klingt)
- Preise nennen, ohne sich zu verramschen: 3 Wege, die funktionieren
- Beweise statt Behauptungen: Trust-Elemente, die wirklich zählen
- FAQ, die Einwände entkrampfen (und Support spart)
- Mikro-CTAs: Wie Sie Unentschlossene elegant mitnehmen
- Mini-Check: Ist Ihre Angebotsseite bereit für gute Leads?
- Fazit & nächster Schritt
Warum Angebotsseiten oft nett sind – aber nicht überzeugen
Viele Angebotsseiten klingen wie eine Visitenkarte mit Absatzformatierung: „Wir bieten… wir sind… wir können…“. Das ist nicht falsch. Nur: Es hilft Menschen selten beim Entscheiden.
Interessierte aus Frankfurt, Offenbach oder Bad Vilbel haben meistens drei Fragen im Kopf:
1. Passt das zu meinem Problem – wirklich?
2. Was kommt auf mich zu (Ablauf, Aufwand, Timing)?
3. Wie sicher ist das Ergebnis – und was kostet der Spaß?
Wenn eine Seite diese Fragen nicht spürbar beantwortet, passiert etwas Gemeines: Der Kopf sagt „klingt gut“, der Bauch sagt „hm“. Und bei „hm“ wird eben nicht angefragt.
Die Job-to-be-done-Frage: Wofür wird Ihr Angebot wirklich „eingekauft“?
Bevor Sie an Abschnitten feilen, stellen Sie sich (und gern auch einem Kunden) diese eine Frage:
„Wofür genau beauftragen mich Kund:innen – kurz vor dem Klick auf ‚Anfrage senden‘?“
Nicht: „für Online-Marketing“.
Sondern eher:
- „Damit unsere Leads nicht mehr versanden.“
- „Damit wir bei Google endlich nach Leistung statt nach Firmenname gefunden werden.“
- „Damit wir weniger Gespräche führen müssen, die eh nicht passen.“
Wenn Sie diese Formulierung haben, wird alles leichter: Headline, Argumente, Beispiele, sogar die FAQ.
Die Struktur, die sich bewährt (und nicht nach Baukasten klingt)
Eine starke Angebotsseite ist wie ein gutes Verkaufsgespräch in Textform. Hier ist eine Struktur, die in der Praxis (auch bei erklärungsbedürftigen Leistungen) zuverlässig funktioniert:
1) Einstieg: Das Problem beim Namen nennen
Starten Sie nicht mit sich. Starten Sie mit der Lage Ihrer Zielgruppe.
Beispiel-Ton:
„Ihre Website sieht solide aus, aber es kommen zu wenig Anfragen? Dann fehlt oft nicht der Traffic, sondern der letzte Meter: Klarheit, Vertrauen und ein einfacher nächster Schritt.“
2) Klarer Nutzen: Was ist nach 30–60 Tagen anders?
Menschen wollen ein Bild im Kopf. Geben Sie eins.
- „Sie wissen, welche Kanäle tatsächlich Termine bringen.“
- „Sie bekommen Anfragen, die besser passen.“
- „Ihr Team arbeitet nach einem klaren Ablauf statt nach Zuruf.“
Für Unternehmen in Eschborn oder Neu-Isenburg, die schnell entscheiden müssen, ist diese „Was wird besser?“-Sektion oft der Deal‑Maker.
3) Für wen – und für wen nicht
Ja, wirklich. Ein sauberes „Nicht für…“ wirkt nicht abschreckend, sondern professionell.
Beispiel:
- Passt, wenn Sie planbar Anfragen wollen und intern jemand Entscheidungen treffen kann.
- Passt nicht, wenn Sie „einmal schnell Werbung“ wollen, aber Website/Angebot nicht anfassen möchten.
Das reduziert unpassende Anfragen und hebt die Qualität der Gespräche.
4) Ablauf: In 4–6 Schritten, ohne Agentur-Nebel
Machen Sie’s konkret:
1. Kurzer Kickoff (Ziele, Zielgruppen, Engpässe)
2. Analyse (Zahlen, Seiten, Botschaften)
3. Prioritätenplan
4. Umsetzung in Sprints
5. Review + nächste Iteration
Wer aus Hanau oder Maintal mit mehreren Stakeholdern kommt, liebt diese Klarheit, weil sie intern leichter „verkaufbar“ ist.
5) Ergebnis-Beispiele (ohne zu übertreiben)
Keine Fantasiezahlen. Lieber:
- „Mehr qualifizierte Anfragen durch klarere Angebotskommunikation“
- „Weniger Streuverlust durch bessere Vorqualifizierung“
- „Bessere Gesprächsquote, weil Erwartungen vorher sauber gesetzt sind“
Wenn Sie Kennzahlen nennen, dann mit Kontext: „Ausgangslage, Maßnahme, Zeitraum, Effekt“.
Preise nennen, ohne sich zu verramschen: 3 Wege, die funktionieren
Preisangst ist normal. Aber Preis-Blackbox ist teuer, weil sie Unsicherheit erzeugt.
Hier drei pragmatische Modelle:
Weg 1: Preis-Spannen mit klaren Treibern
„Typisch liegt Projekt X zwischen … und … – abhängig von Umfang A, B, C.“
Weg 2: Pakete, die nach Entscheidung klingen
Nicht „Bronze/Silber/Gold“, sondern:
- „Startklar machen“
- „Skalieren“
- „System aufbauen“
Weg 3: Einstieg über Workshop/Analyse
Ein klarer, bezahlter Einstieg ist oft der beste Filter.
„Wir starten mit einem kompakten Audit + Maßnahmenplan. Danach entscheiden Sie, ob wir umsetzen.“
Gerade im Raum Bad Homburg oder Wiesbaden wirkt das seriös, weil es nach sauberem Vorgehen klingt – nicht nach Verkaufsdruck.
Beweise statt Behauptungen: Trust-Elemente, die wirklich zählen
„Wir sind zuverlässig“ glaubt niemand, weil’s jeder sagt. Besser sind Beweise.
Was fast immer funktioniert:
- Mini-Case: Ausgangslage → Maßnahme → Ergebnis → Learnings
- Vorher/Nachher bei Struktur, Prozess oder Messaging
- Aussagen echter Kund:innen (gern kurz, aber konkret)
- Blick in die Zusammenarbeit: Wer macht was? Wie läuft Feedback?
Wichtig: Platzieren Sie Trust-Elemente nicht nur unten. Streuen Sie sie dort ein, wo Zweifel entstehen.
FAQ, die Einwände entkrampfen (und Support spart)
FAQ ist nicht „Was sind Ihre Öffnungszeiten?“. FAQ ist: „Was hält mich vom Buchen ab?“
Gute Fragen (und warum sie wirken):
- „Wie schnell sehen wir erste Ergebnisse?“ (Erwartungen glätten)
- „Was brauchen Sie von uns?“ (Aufwand klar machen)
- „Können wir intern mitarbeiten?“ (Kontrolle geben)
- „Was passiert, wenn wir merken, es passt doch nicht?“ (Risiko senken)
Schreiben Sie Antworten so, wie Sie sie am Telefon sagen würden. Nicht wie ein Vertrag.
Mikro-CTAs: Wie Sie Unentschlossene elegant mitnehmen
Nicht jede Person ist sofort bereit für „Termin buchen“. Geben Sie Zwischenschritte.
Beispiele für Mikro-CTAs:
- „Kurz prüfen lassen, ob Ihr Angebot klar genug ist (2–3 Hinweise per Mail)“
- „Beispiel-Ablauf als PDF bekommen“
- „5-Minuten-Selbsteinschätzung: Wo hakt’s gerade?“
Das ist besonders nützlich, wenn Sie in Frankfurt viel Vergleichsverkehr haben: Menschen lesen mehrere Anbieter, aber nur wenige fragen sofort an.
Mini-Check: Ist Ihre Angebotsseite bereit für gute Leads?
Gehen Sie diese Punkte einmal ehrlich durch:
- Versteht man in 10 Sekunden, für wen das Angebot gedacht ist?
- Gibt es einen Abschnitt „Passt / passt nicht“?
- Ist der Ablauf konkret oder klingt er nach „wir schauen mal“?
- Gibt es mindestens einen echten Beleg (Case, Aussage, Beispiel)?
- Werden Preise eingeordnet (Spanne, Paket oder Einstieg)?
- Gibt es einen nächsten Schritt, der nicht nach Hürde wirkt?
Wenn Sie bei 2–3 Punkten stocken: Perfekt. Genau da steckt meistens der Hebel.
Fazit & nächster Schritt
Eine Angebotsseite ist kein Prospekt. Sie ist Ihr stiller Verkäufer. Wenn sie Problem, Ablauf, Beweise und Preislogik sauber verbindet, kommen nicht nur mehr Anfragen rein – sie sind auch besser vorbereitet. Und das merkt man sofort im ersten Gespräch.
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Wenn Sie möchten, schaut Ihre Firma mit Ihren Produkten & Services einmal mit frischem Blick auf Ihre Angebotsseite: Wo entstehen Zweifel, wo fehlt ein Beleg, wo ist der nächste Schritt unnötig schwer? Sie bekommen klare, umsetzbare Hinweise – ohne Blabla.
Standort: Ihre Firma mit Ihren Produkten & Services
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