Viele Anfragen scheitern nicht an Ihrer Leistung, nicht am Budget – und auch nicht am Kanal. Sie scheitern daran, dass Ihre Positionierung zu „nett“ ist. Wenn Menschen auf Ihre Website kommen und denken: „Klingt okay… aber warum genau diese Firma?“, dann verlieren Sie oft gegen Anbieter, die weniger können, sich aber klarer verkaufen. Hier bekommen Sie ein pragmatisches System, wie Sie Ihre Botschaft schärfen, Ihr Angebot verständlich zuschneiden und als lokaler Anbieter rund um Frankfurt (z. B. in Bad Homburg oder Offenbach) schneller zur naheliegenden Wahl werden.
Inhalt
- 1. Das unsichtbare Problem: Wenn alles richtig klingt – aber nichts hängen bleibt
- 2. Die 5‑Sekunden‑Einordnung: Versteht man sofort, was Sie lösen?
- 3. Zielgruppe schärfen ohne Menschen auszuschließen (ja, das geht)
- 4. Angebots-Pakete, die „kaufbar“ wirken – statt nach Bauchgefühl
- 5. Beweise statt Behauptungen: Trust-Elemente, die nicht nach Werbung riechen
- 6. Lokale Relevanz ohne Floskeln: Nähe, die man wirklich spürt
- 7. Messaging-Matrix: So bleibt Ihre Botschaft in Website, Ads und Sales gleich
- 8. Mini-Check: 12 Fragen, die Ihre Positionierung sofort besser machen
1. Das unsichtbare Problem: Wenn alles richtig klingt – aber nichts hängen bleibt
Sie kennen das: Auf vielen Websites steht sinngemäß „Wir bieten Qualität, Service und individuelle Lösungen“. Das ist nicht falsch. Es ist nur… austauschbar.
Und Austauschbarkeit ist online brutal. Denn Ihr Gegenüber hat zehn Tabs offen, wenig Zeit und null Lust, Detektiv zu spielen.
Typische Symptome einer schwammigen Positionierung:
- Viele Klicks, aber wenige Kontaktaufnahmen.
- Telefonate starten mit „Ich wollte mal hören, was Sie so machen…“
- Angebote werden oft „zurückgestellt“, obwohl Bedarf da ist.
Gerade im lokalen Wettbewerb – etwa wenn Interessierte gleichzeitig Anbieter aus Frankfurt und Eschborn vergleichen – gewinnt meist der, der am klarsten wirkt. Nicht der, der am meisten verspricht.
2. Die 5‑Sekunden‑Einordnung: Versteht man sofort, was Sie lösen?
Stellen Sie sich vor, jemand landet auf Ihrer Startseite. Er gibt Ihnen fünf Sekunden. Mehr nicht.
In diesen fünf Sekunden müssen drei Dinge sitzen:
1. Für wen ist das? (Branche, Situation, Unternehmensgröße oder Rolle)
2. Was ist das Ergebnis? (nicht die Leistung, sondern der Nutzen)
3. Warum Ihnen glauben? (ein Beweis, ein Signal, ein Grund)
Ein Beispiel, das oft besser funktioniert als „Full Service“:
- Statt: „Wir sind Ihre Agentur für Online-Marketing.“
- Eher: „Wir bringen regionalen Dienstleistern planbar mehr qualifizierte Anfragen – mit sauberem Tracking, klaren Landingpages und Kampagnen, die sich rechnen.“
Merken Sie den Unterschied? Da steckt ein Ergebnis drin. Und eine Logik, wie es erreicht wird.
Wenn Sie in Maintal oder Neu-Isenburg unterwegs sind und jemand Sie empfiehlt, ist diese Klarheit Gold wert: Menschen erkennen Sie sofort wieder.
3. Zielgruppe schärfen ohne Menschen auszuschließen (ja, das geht)
„Wenn wir uns festlegen, verlieren wir Anfragen.“ Dieser Satz kommt fast immer. Und er ist verständlich.
Das Problem: Wenn Sie alle ansprechen, fühlt sich am Ende niemand so richtig gemeint.
Die Lösung ist eine zweistufige Zielgruppen-Formulierung:
- Kernzielgruppe (darauf ist alles optimiert)
- Sekundäre Zielgruppe (dürfen kommen, aber bestimmen nicht die Botschaft)
Praktisch sieht das so aus:
- Kern: „B2B-Dienstleister mit erklärungsbedürftigen Angeboten, die regelmäßig Leads brauchen.“
- Sekundär: „Lokale Anbieter mit wiederkehrendem Bedarf, die Prozesse und Reporting sauber aufsetzen wollen.“
So bleiben Sie offen, wirken aber nicht beliebig. Gerade rund um Bad Vilbel oder Langen, wo persönliche Empfehlungen zählen, macht diese Klarheit Ihre Kommunikation einfacher.
4. Angebots-Pakete, die „kaufbar“ wirken – statt nach Bauchgefühl
Positionierung stirbt oft im Angebot. Weil alles möglich ist. Und weil Interessierte nicht wissen, wo sie anfangen sollen.
Ein gutes Angebot fühlt sich an wie ein Menü, nicht wie ein Supermarkt.
Was hilft:
- Einstiegsangebot: klein, risikoarm, schnell umsetzbar (z. B. Audit/Check/Workshop)
- Kernpaket: das, was bei 70 % der Kund:innen wirklich wirkt
- Wachstumspaket: für Skalierung, mehr Kanäle, mehr Tiefe
Wichtig: Nicht „Bronze/Silber/Gold“ um des Preises willen. Sondern nach Ergebnislogik.
Beispiel-Logik:
- „Klarheit“ (Analyse + Prioritäten)
- „Umsetzung“ (Landingpage + Tracking + Kampagnenstart)
- „Skalierung“ (Testing + Erweiterung + Reporting-Routine)
Wenn Menschen aus Wiesbaden oder Hanau auf Ihre Seite kommen, geben solche Pakete sofort Orientierung. Und Ihr Vertrieb spart Zeit, weil Gespräche strukturierter starten.
5. Beweise statt Behauptungen: Trust-Elemente, die nicht nach Werbung riechen
„Wir sind zuverlässig“ sagt jeder. Vertrauen entsteht anders.
Setzen Sie auf Beweisführung, die menschlich bleibt:
- Konkrete Mini-Cases: Ausgangslage → Maßnahme → Effekt (ohne Marketing-Glitzer)
- Vorher/Nachher bei Prozessen: z. B. „Anfragen wurden in 24h beantwortet statt in 5 Tagen“
- Ausschnitte aus Deliverables: Reporting-Screens, Checklisten, Beispiel-Setups (mit anonymisierten Daten)
- Klare Standards: Wie Sie arbeiten, welche Schritte fix sind, was Sie grundsätzlich nicht tun
Und ja: Auch lokale Nähe kann Vertrauen sein. Wenn Sie zeigen, dass Sie Kundenlogik im Rhein‑Main‑Gebiet verstehen (z. B. Entscheidungswege, Wettbewerb, Preisgefüge), wirkt das oft stärker als jedes Siegel.
6. Lokale Relevanz ohne Floskeln: Nähe, die man wirklich spürt
„Wir sind in Frankfurt“ ist nett. „Wir kennen die typischen Herausforderungen lokaler Anbieter“ ist besser.
Lokale Relevanz entsteht, wenn Sie:
- typische Suchintentionen adressieren (z. B. „mehr Anfragen“, „bessere Leads“, „Tracking sauber“)
- Beispiele aus der Region einbauen (ohne Namedropping-Marathon)
- Ihre Erreichbarkeit und Arbeitsweise greifbar machen
Ein Satz, der mehr bringt als zehn Ortslisten:
> „Viele Teams zwischen Frankfurt und Oberursel haben dasselbe Problem: Marketing läuft, aber Sales bekommt zu wenig passende Kontakte. Genau da setzen wir an.“
Das fühlt sich nach „verstanden“ an. Und „verstanden“ ist oft der schnellste Weg zum Erstgespräch.
7. Messaging-Matrix: So bleibt Ihre Botschaft in Website, Ads und Sales gleich
Positionierung ist kein Textbaustein. Sie ist ein roter Faden.
Eine einfache Messaging-Matrix hilft, damit Website, Kampagnen und Vertrieb nicht drei verschiedene Geschichten erzählen.
Spalten (Kanäle): Website | Google Ads | LinkedIn | Sales-Deck | E-Mail
Zeilen (Botschaften):
- Zielgruppe
- Hauptproblem
- Versprechen/Ergebnis
- Methode (wie)
- Beweis
- Nächster Schritt (CTA)
Wenn Sie das einmal sauber ausfüllen, passiert etwas Angenehmes:
- Ihre Anzeigen klingen wie Ihre Website.
- Ihr Erstgespräch wirkt wie die logische Fortsetzung.
- Ihre Inhalte zahlen auf dasselbe Bild ein.
Und plötzlich entsteht dieses „Die wirken sortiert“-Gefühl. Gerade bei Entscheider:innen, die zwischen mehreren Anbietern aus Frankfurt und Umgebung abwägen, ist das ein echter Vorteil.
8. Mini-Check: 12 Fragen, die Ihre Positionierung sofort besser machen
Nehmen Sie sich eine halbe Stunde. Wirklich nur eine halbe.
1. Kann ein Außenstehender in einem Satz sagen, was Sie tun?
2. Welches Ergebnis ist Ihr „North Star“ (z. B. Anfragen, Umsatz, Effizienz)?
3. Für wen ist das Ergebnis am dringendsten?
4. Welche drei Probleme lösen Sie immer wieder?
5. Welche Probleme lösen Sie bewusst nicht?
6. Was macht Ihren Ansatz anders als „wir kümmern uns“?
7. Woran erkennt man nach 30 Tagen, dass es wirkt?
8. Welche Einwände hören Sie ständig – und wie beantworten Sie sie klar?
9. Welche Begriffe nutzt Ihre Zielgruppe selbst (nicht Sie)?
10. Welche Beweise können Sie zeigen, ohne vertrauliche Daten zu verraten?
11. Was ist der kleinste erste Schritt, der sinnvoll ist?
12. Klingt Ihre Startseiten-Headline nach Ihnen – oder nach jedem?
Wenn Sie bei 4–5 Fragen ins Stocken geraten: Das ist kein Scheitern. Das ist der Hinweis, wo Ihr größter Hebel liegt.
Fazit
Eine starke Positionierung ist kein „Branding-Projekt“. Es ist Vertriebsarbeit – nur eben in Text, Struktur und Angebot gegossen. Wenn Ihre Website klar einordnet, Ihr Angebot Orientierung gibt und Ihre Beweise greifbar sind, dann wird aus Aufmerksamkeit viel öfter ein Gespräch. Und aus Gesprächen werden Aufträge.
CTA: Wollen Sie Ihre Positionierung in 60 Minuten messerscharf ziehen?
Wenn Sie möchten, machen wir mit Ihnen einen kompakten Positionierungs- und Messaging-Check: Was muss auf Ihrer Website sofort klarer werden, welche Angebote brauchen eine bessere Logik – und welche Botschaft sollte in Kampagnen und Sales durchgängig gleich klingen?
Standort Name: Ihre Firma mit Ihren Produkten & Services
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